Gesetzliche Regelungen

Corona Regelungen

Verlängerung der Nds. Corona-Verordnung bis zum 30. September

Aktuell ist die Zahl der an Corona erkrankten Menschen in den Niedersächsischen Krankenhäusern vergleichsweise niedrig und viele Krankheitsverläufe sind moderat. Dennoch gibt es auch weiterhin schwere Verläufe und zahlreiche Menschen haben lange unter der Erkrankung und ihren Nachwirkungen zu leiden. Daher gelten die bisherigen Schutzmaßnahmen auch weiterhin. Hierbei handelt es sich insbesondere um Masken- und Testpflichten in verschiedenen öffentlichen Bereichen, siehe in den Folgekapiteln.

 

Eine (FFP2-)Maskenpflicht gilt weiterhin in den folgenden öffentlichen Bereichen

  • In Heimen, Pflegeeinrichtungen etc. gilt eine differenzierte Maskenpflicht:
    Besucherinnen und Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen, für Beschäftigte reicht das Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen.
  • in Arztpraxen, Einrichtungen des ambulanten Operierens, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und im Rettungsdienst gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
    Patientinnen und Patienten, als auch die Ärztinnen und Ärzte können die Maske abnehmen, wenn dies zur Behandlung notwendig ist. In Räumen, die für Patientinnen und Patienten nicht zugänglich sind, gilt für dort Beschäftigte keine Maskenpflicht. Wo besonders vulnerable Patienten geschützt werden müssen, bleibt die Maskenpflicht hingegen bestehen.
  • in Obdachlosenunterkünften, Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
  • im ÖPNV gilt eine differenzierte Maskenpflicht:
    Kinder von 6 bis 13 Jahren müssen eine medizinische Maske tragen, Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren müssen eine FFP2-Maske tragen. Das Personal muss ebenfalls eine FFP2-Maske tragen, wenn Kontakt zu den Fahrgästen besteht.

Individuell angepasste Maskenpflichten in weiteren öffentlichen Bereichen

  • Kranken- und Rehabilitationseinrichtungen
    In Krankenhäusern, Reha- und Vorsorgeeinrichtungen sind die Regelungen zur Maskenpflicht in den Hygieneplänen festgelegt. Daher ist hier keine allgemeingültige Aussage möglich. Die Einrichtungen können ihre Beschäftigten, Patientinnen und Patienten oder Besucherinnen und Besucher je nach Lage zum Tragen einer Atemschutzmaske oder einer medizinischen Maske verpflichten.
  • Andere Bereiche
    In der Gastronomie, in Geschäften und anderen Einrichtungen und Betrieben kann im Rahmen des Hausrechts auch weiterhin eine Maskenpflicht vorgesehen werden.

Ein negativer Testnachweis als Zugangsvoraussetzung ist nur noch in den folgenden Bereichen vorgeschrieben:

  • in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen,
  • in Heimen und Pflegeeinrichtungen sowie
  • Justizvollzugsanstalten

Für Besucherinnen und Besucher reicht ein Selbsttest unter Aufsicht, dafür kann die Einrichtung bereits betreten werden. Für geimpfte Beschäftigte genügt ein unbeaufsichtigter Selbsttest.

Wichtig: In Gaststätten, bei Veranstaltungen oder generell in Betrieben und Einrichtungen kann im Rahmen des Hausrechts ein Testnachweis beziehungsweise die Anwendung von 3G bis hin zu 2Gplus vorgesehen werden.

Hinweise zur Gültigkeit der Testnachweise finden Sie in der untenstehenden Grafik.

Übersicht zum Zugang mit Testnachweisen
Hinweise zu Testpflichten und Testnachweisen

Allgemeine Empfehlungen zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus

  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen, mindestens 1,5 Meter.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
  • Lüften Sie ca. alle 20 Minuten, wenn Sie sich mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen aufhalten.
  • Tragen Sie freiwillig auch weiterhin eine Maske in Innenräumen mit Publikumsverkehr und an Orten mit hohem Personenaufkommen.

Allgemeine Empfehlungen

Einrichtungsbezogene Impf- bzw. Immunitätsnachweispflicht

Am 12. Dezember 2021 ist die einrichtungsbezogene Immunitätsnachweispflicht gegen COVID-19 nach §20a Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Kraft getreten. Personen, die in Einrichtungen arbeiten, in denen vulnerable Personen betreut oder versorgt werden, unterliegen dieser Nachweispflicht.

Um der Nachweispflicht zu genügen, müssen die betroffenen Personen ihren Arbeitgeberinnen oder Arbeitgebern entweder einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz, einen gültigen Genesenennachweis oder eine ärztliche Bescheinigung über das Vorliegen einer medizinischen Kontraindikation vorlegen. Nur wenn keiner der drei genannten Nachweise vorgelegt wurde, besteht die Meldepflicht.

Meldepflicht über elektronisches Meldeportal

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, Personen, die einen entsprechenden Nachweis bislang nicht vorgelegt haben, dem Gesundheitsamt des Landkreises zu melden, in dem sich die Betriebsstätte der Einrichtung oder des Unternehmens befindet. Wer gegen die Meldepflicht verstößt, handelt ordnungswidrig. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 2.500,00 € geahndet werden.

Die Meldung muss über das elektronische Meldeportal des Landes Niedersachsen https://mebi-niedersachsen.de erfolgen – dies wurde vom Landkreis Lüneburg per Allgemeinverfügung vom 11. März 2022 festgelegt. Bitte tragen Sie alle über das Portal abgefragten Daten ein.

Eine Anleitung zur Nutzung des Meldeportals finden Sie im Downloadbereich.

Was geschieht, wenn der Immunitätsnachweis nicht vorgelegt wurde?

Sollte der erforderliche Immunitätsnachweis nicht vorgelegt werden, besteht nicht automatisch ein Tätigkeits- oder Betretungsverbot. Ob ein solches Verbot verhängt wird, entscheidet das Gesundheitsamt im Einzelfall. Zunächst werden die gemeldeten Personen vom Gesundheitsamt noch einmal aufgefordert, den Immunitätsnachweis vorzulegen. Sollte die von hier gesetzte Frist nicht eingehalten werden, wird jeweils ein Zwangsgeld- und Bußgeldverfahren eingeleitet, erst danach wird über ein Tätigkeits- bzw. Betretungsverbot entschieden. Unabhängig davon wird den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern empfohlen, die gemeldeten Personen unverzüglich nur noch patientenfern einzusetzen.

Für Fragen zur Nachweispflicht steht Ihnen das Team des Gesundheitsamtes zur Verfügung, E-Mail: nachweispflicht@landkreis-lueneburg.de.

Mehr Informationen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Zusätzliche Informationen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht finden Sie in der Pressemitteilung Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen des Landes Niedersächsen. Im Downloadbereich sind zudem häufig gestellte Fragen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht zusammengefasst.

Eine Auflistung, in welchen Einrichtungen und für welche Personengruppen die Immunitätsnachweispflicht gilt, finden Sie ebenfalls im Downloadbereich.

Informationen über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach der Datenschutz-Grundverordnung finden Sie hier: https://www.ms.niedersachsen.de/dsg/vo-175384.html

Weitergehende Schutzmaßnahmen in Hotspot-Regionen

Eine Region kann zum Hotspot erklärt werden, wenn das Parlament eine „konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage“ feststellt. Dies gibt das Bundesrecht vor. Notwendig ist entweder die Ausbreitung einer gefährlichen Virusvariante oder ein so deutlicher Anstieg der Infektionszahlen, dass die Krankenhäuser überlastet sind. Die Überlastung der Krankenhäuser misst sich an der Hospitalisierungsrate und an der Belegung der Intensivbetten.

Wurde eine Region zum Hotspot erklärt, sind dort wieder allgemeine Masken- und Abstandspflichten oder Zugangsbeschränkungen (3G oder 2G) für Einrichtungen mit Publikumsverkehr möglich.

In Niedersachsen besteht derzeit noch keine Überlastung der Krankenhäuser im Sinne des IfSG. Die Anwendung der Hotspotregelung in Niedersachsen ist daher aktuell nicht möglich. Die Landesregierung prüft jedoch laufend, ob sich die Situation zu einer konkreten Gefahr im Sinne des § 28a Absatz 8 des Infektionsschutzgesetzes verdichtet.

Aktuell besteht keine Testpflicht mehr an Niedersachsens Kitas und Schulen. Freiwillige Tests sind aber auch künftig möglich. Wer möchte, erhält zwei Testkits pro Woche. Die Tests sollten morgens zu Hause (bei jüngeren Kindern gemeinsam mit den Eltern) vor der Schule bzw. dem Kindergarten durchgeführt werden.

Zudem dürfen Schülerinnen und Schüler ohne Mund-Nase-Bedeckung in die Schule kommen. Sie können jedoch freiwillig auch weiterhin eine Maske tragen.

In Bussen und Bahnen ist weiterhin eine FFP2-Maske erforderlich.

Mehr Informationen zu den Regelungen an Kitas und Schulen finden Sie hier.

Bei privaten Zusammenkünften und Feiern gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr.

Mit Blick auf die derzeit hohen Infektionszahlen bitten wir Sie, auch in den nächsten Wochen mit Augenmaß zu feiern – zum Beispiel mit freiwilligen Tests vor und nach dem Treffen mit mehreren Menschen. Schützen Sie sich und ihre Freunde und Bekannten und nutzen sie bitte die fortbestehenden Testangebote.

Hinweise zu privaten Feiern

Im Einzelhandel (auch in Geschäften des alltäglichen Bedarfs, wie Lebensmittelmärkte und Drogerien) gelten keine Beschränkungen mehr.

Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.

Bleiben Sie bitte achtsam und vorsichtig, insbesondere gegenüber älteren und pflegebedürftigen Menschen.

In der Gastronomie, in Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars gelten keine Beschränkungen mehr.

Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.

Bleiben Sie bitte achtsam und vorsichtig, insbesondere gegenüber älteren und pflegebedürftigen Menschen.

Hinweise für die Gastronomie, Clubs, Shisha-Bars etc.

Auf Veranstaltungen, Sitzungen und bei Zusammenkünften gelten keine Beschränkungen mehr.

Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.

Bleiben Sie bitte achtsam und vorsichtig, insbesondere gegenüber älteren und pflegebedürftigen Menschen.

Hinweise für Veranstaltungen, Sitzungen und Zusammenkünfte

In Kinos, Theatern, Spielbanken, Zoos, Freizeitparks etc. gelten keine Beschränkungen mehr.

Eine Maskenpflicht und/oder die 3G-Regel kann im Rahmen des Hausrechts vorgesehen werden.

Bleiben Sie bitte achtsam und vorsichtig, insbesondere gegenüber älteren und pflegebedürftigen Menschen.

keine WarnstufeWarnstufe

Im Landkreis Lüneburg gilt bis zum 25. Februar 2022 die Warnstufe keine Warnstufe.

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