Corona-Impfung

Infos zur COVID-19-Impfung

Corona-Impfung

Ab dem 10. Mai können sich alle über 60-Jährigen, Menschen mit Vorerkrankungen und Personen mit prekären Wohnverhältnissen zu einem Impftermin anmelden. Weitere Infos rund ums Impfen finden Sie hier.

Stand: 10.05.2021, 10:28 Uhr

Aktueller Hinweis: Terminbörse für kurzfristig frei gewordene Termine in den Impfzentren!

Ab sofort stehen im Online-Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de wieder kurzfristig frei gewordene Impftermine zur sofortigen Buchung für Impfberechtigte zur Verfügung. Die Terminbörse richtet sich an alle derzeit impfberechtigten Personen aus den Prioritätsgruppen 1 und 2 nach der Bundesimpfverordnung, also Personen, die älter sind als 70 Jahre oder aus beruflichen oder medizinischen Gründen ein besonders großes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung oder einen schweren Verlauf der Krankheit haben.

Fragen rund um die Covid-19-Impfung beantwortet die Impfhotline des Landes Niedersachsen unter folgender Rufnummer:

0800 9988665

Die Hotline ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr erreichbar.

Terminvergabe zum Impfen

Impfberechtigte aus den Prioritätsgruppen 1 und 2 können telefonisch oder online einen Termin im Corona-Impfzentrum vereinbaren oder sich auf die Warteliste setzen lasssen. Die telefonische Anmeldung läuft über die Impfhotline des Landes Niedersachsen. Im Internet können sich Impfwillige aus dem Landkreis Lüneburg hier registrieren:

www.impfportal-niedersachsen.de

Halten Sie zur Anmeldung bitte folgende Informationen bereit:

  • Geburtsdatum und Alter
  • Krankheiten bzw. Vorerkrankungen
  • Adresse
  • Terminkalender

Warteliste

Falls kein Termin mehr frei ist, lassen Sie sich auf die Warteliste setzen. Sie erhalten dann eine Rückmeldung, sobald ein Termin für Sie zur Verfügung steht. Zudem bekommen Sie alle zwei Wochen per Post oder E-Mail eine Benachrichtigung des Landes Niedersachsen. Weitere Nachfragen bei der Hotline sind nicht notwendig.

Impftermin und Wartelistenplatz stornieren

Ab sofort können impfberechtigte Personen ihren Impftermin oder ihren Wartelistenplatz im Impfportal auf www.impfportal-niedersachsen.de online absagen. Die Stornierung über die Telefon-Hotline 0800 9988665 ist weiterhin möglich. Wer beispielsweise auf der Warteliste steht, jedoch bereits von seiner Hausarztpraxis einen Impftermin bekommen hat, wird darum gebeten, seinen Termin abzusagen. So können Impftermine in den Impfzentren für andere berechtige Personen freigegeben werden, die schneller geimpft werden können.

Ablauf Terminvereinbarung

Informationen zur Impfreihenfolge

Aktuell hat das Land Niedersachsen für folgende Personengruppen Impftermine freigegeben:

Seit Anfang Mai können sich Feuerwehrkräfte, Lehrkräfte der weiterführenden und Berufsbildenden Schulen sowie das Personal von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen impfen lassen. Bezüglich der Anmeldung steht das Corona-Impfzentrum mit den betreffenden Gruppen direkt in Kontakt.

In den kommenden Wochen werden in drei Stufen weitere Menschen aus der Prioritätsgruppe 3 nach der Corona-Impfverordnung Impftermine bekommen: Ab Montag, 10. Mai, können sich alle über 60-Jährigen, Menschen mit Vorerkrankungen und Personen mit prekären Wohnverhältnissen zu einem Impftermin im Impfzentrum oder in ihrer Hausarztpraxis anmelden. Eine Woche später werden auch Beschäftigte des Lebensmittel-Einzelhandels und Mitarbeitende von Verwaltung, Polizei und Justiz eine Impfberechtigung erhalten. Ab dem 31. Mai soll eine Impf-Anmeldung für Wahlhelfende und Beschäftigte der kritischen Infrastruktur (Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation) ermöglicht werden – mehr Infos hierzu in den Grafiken.

Auch Menschen aus den Priorisierungsstufen 1 und 2 können sich selbstverständlich weiterhin zu einem Impftermin anmelden. Die beiden Priorisierungsstufen umfassen Personen, die 70 Jahre und älter sind oder die aus beruflichen oder medizinischen Gründen ein besonders hohes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung oder einen schweren Verlauf der Krankheit haben.
Hinweis: Personen, die aus medizinischen Gründen schon geimpft werden dürfen, haben nach Angaben des Landes von ihrer Krankenkasse ein Anschreiben von Gesundheitsministerin Daniela Behrens erhalten. Wer dieses Schreiben nicht erhalten hat, zeigt alternativ im Impfzentrum ein entsprechendes Attest seiner Ärztin oder seines Arztes vor. Wer beruflich zur Gruppe 2 gehört, muss eine Bescheinigung von seinem Arbeitgeber mitbringen. Welche Erkrankungen bzw. beruflichen Situationen im Einzelnen zu einer Impfberechtigung in der Priorisierungsstufe 2 führen, folgt weiter unten. 

Personen, die 60 Jahre und älter sind, können ebenfalls einen Termin für eine Impfung mit AstraZeneca buchen und sich impfen lassen.

Wer nicht zu den genannten Gruppen gehört, muss sich noch ein wenig gedulden. Bisher sind allgemeine Anmeldungen für die nächste Priorisierungsgruppe 3 noch nicht möglich. Sobald jedoch Termine freigegeben werden, werden die Menschen rechtzeitig darüber informiert. Inzwischen sind über das Impfportal des Landes auch Gruppenbuchungen für bis zu 15 Personen möglich. Diese Funktion ist insbesondere für Firmen vorgesehen.

 

Personen mit folgenden Erkrankungen bzw. Behinderungen gehören zur Prioritätsgruppe 2:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (Bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Ebenso gehören Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Menschen und Schwangeren zur Prioritätsgruppe 2:

  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren

Folgende Personen gehören aus beruflichen Gründen zur Prioritätsgruppe 2:

  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind

Impfung Gruppe 3, Welle 1
Impfung Gruppe 3, Welle 2
Impfung Gruppe 3, Welle 3
Ihr Weg zu einem Impftermin
Wer kommt aktuell wie zur Impfung?
Impfreihenfolge: Gruppe 1
Impfreihenfolge: Gruppe 2
Impfreihenfolge: Gruppe 3
Übersicht: Gruppe 3
Nachweis: Gruppe 3

Wenn Sie einen Termin im Corona-Impfzentrum haben, erhalten Sie vorab Unterlagen und weitere Informationen per Post oder per E-Mail.
Bitte seien Sie pünktlich vor Ort. Sie sollten jedoch nicht deutlich zu früh kommen, um lange Wartezeiten außerhalb des Gebäudes zu vermeiden. Während der streng getakteten Impfabläufe darf sich immer nur eine begrenzte Anzahl von Menschen im Impfzentrum aufhalten.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

  • Impftermin-Bestätigung
  • Personalausweis, Führerschein oder anderes amtliches Lichtbild-Dokument

Falls vorhanden:

Wie sind die Abläufe im Corona-Impfzentrum?

  • Sie dürfen eine Begleitperson mitbringen, die Sie unterstützt.
  • Zuerst gehen Sie zur Anmeldung und Registrierung.
  • Dort füllen Sie einen Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand aus.
  • Es folgt ein kurzes Arztgespräch, in dem Sie offene Fragen klären können.
  • Wenn alles in Ordnung ist und Sie einverstanden sind, erhalten Sie anschließend die Impfung.
  • Zum Schluss bleiben Sie noch mindestens 15 Minuten im Ruhebereich.
  • Falls Sie sich unwohl fühlen sollten, steht ein Sanitätsdienst jederzeit für Sie bereit.
  • Ganz wichtig: Denken Sie an den zweiten Impftermin!

In Niedersachsen werden ab dem 31. März 2021 nur noch Menschen ab 61 Jahren, die den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören, mit dem Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren geimpft.

Damit möglichst viel Impftermine bestehen bleiben, wurden bereits alle anstehenden AstraZeneca-Termine von Personen unter 61 Jahren auf einen mRNA-Impfstoff (BionTech/Pfizer oder Moderna) umgebucht, der für Personen ab 61 Jahren terminiert ist.

Die Frist für die Zweitimpfung bei AstraZeneca wurde auf 12 Wochen angehoben. Personen unter 61 erhalten eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff, Personen über 60 erhalten AstraZeneca.

Wichtig: Wenn Sie bereits einen Termin im Impfzentrum haben, müssen Sie nicht tätig werden! Personen, die über das Impfportal einen Termin erhalten haben, werden über das Land Niedersachsen über mögliche Änderungen informiert. Personen, die wiederum einen Termin über ihren Arbeitgeber erhalten haben (z. B. medizinisches Personal), werden von diesem über den neuen Termin informiert.

Das Corona-Impfzentrum für den Landkreis Lüneburg ist in einer Halle an der Lüneburger Zeppelinstraße eingerichtet. Dort werden seit Anfang Februar impfberechtigte Personen geimpft. Aktuell sind dies Seniorinnen und Senioren ab 70 Jahren sowie Menschen aus bestimmten Berufsgruppen mit einem Termin.

Der Weg zum Corona-Impfzentrum

Zeppelinstraße, Lüneburg

Bitte folgen Sie der Beschilderung. Ein Parkplatz befindet sich direkt vor der Tür.

Linie 5010 Haltestelle: Flugplatz

Linie 5100 Haltestelle: Lilienthalstraße

 

Personal fürs Impfzentrum

Wer sich zur Unterstützung der Arbeit im Impfzentrum melden möchte, schreibt bitte eine E-Mail an impfzentrum@landkreis-lueneburg.de.

Wegbeschreibung Corona-Impfzentrum

Seit Jahresbeginn hat das Corona-Impfzentrum in Lüneburg die Arbeit aufgenommen und impft alle berechtigten Personen, die über das Portal des Landes Niedersachsen einen Termin erhalten haben. Zusätzlich sind mobile Impfteams im Einsatz, die in verschiedenen Einrichtungen impfberechtigte Personen impfen. Unterstützt werden sie vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Lüneburg sind abgeschlossen

Den aktuellen Zwischenstand zum Impfen finden Sie in der oben stehenden Grafik.

Chronik

  • Seit dem 15. März 2021 sind Termine für Menschen ab 70 Jahren und der Priorität 2 freigeschaltet: Die Termine dafür können aktuell telefonisch oder über das Onlineportal des Landes gebucht werden.
  • Am 7. Februar 2021 wurden 6.200 Termine für Menschen ab 80 Jahren freigeschaltet.
  • Erstmals für Menschen ab 80 Jahren geöffnet war das Corona-Impfzentrum in Lüneburg am 4. Februar 2021.
  • Seit dem 5. Januar 2021 sind drei mobile Impfteams für den Landkreis Lüneburg unterwegs und impfen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen.
  • Die ersten Impfungen wurden am 1. Januar 2021 im Posener Altenheim durchgeführt.
  • Das Land Niedersachsen hat dem Landkreis kurzfristig knapp 1.000 Impfportionen zu Silvester 2020 geliefert.

Warum sollte ich mich impfen lassen?

Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zu Ihrem eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Impfungen werden es ermöglichen Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung mithilfe der Impfung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Außerdem wird das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen durch die Impfung sehr stark reduziert.

Weitere allgemeine Informationen zur Corona-Impfung

Aktuell gibt es in Deutschland drei verfügbare Impfstoffe gegen COVID-19: Die beiden mRNA-Impfstoffe des Herstellers Biontech-Pfizer und des Herstellers Moderna sowie den vektorbasierten Impfstoff von AstraZeneca. Um einen optimalen Schutz zu erzielen, sind bei allen Mitteln zwei Spritzen im Abstand von mehreren Wochen notwendig. Die Impfungen sind kostenlos.

Wie wirkt der Impfstoff und wie läuft eine Impfung ab?

  • Fragen und Antworten des Robert Koch-Instituts finden Sie hier.
  • Informationen des Landes Niedersachsen finden Sie hier.
  • Fragen und Antworten des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie hier.
  • Ein Faktenblatt zur Impfung gegen Covid-19 mit dem mRNA-Impfstoff (z.B. Biontech und Moderna) finden Sie hier.
  • Ein Faktenblatt zur Impfung gegen Covid-19 mit dem vektorbasierten Impfstoff (z.B. AstraZeneca) finden Sie hier.
  • Ein Aufklärungsmerkblatt in verschiedenen Sprachen zur Impfung gegen Covid-19 mit dem mRNA-Impfstoff finden Sie hier.
  • Informationen zur Impfung gegen Covid-19 mit Biontech für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen und ihre Angehörigen finden Sie hier.