Kitas und Schulen

Coronaregeln und Familientipps

Kitas und Schulen

Schülerinnen und Schüler sowie Kita-Kinder können sich dreimal pro Woche freiwillig testen (lassen). Erfahren Sie die Schutzmaßnahmen im Detail.

Stand: 10.05.2022, 15:37 Uhr

Freiwillige Tests dreimal pro Woche

Ab dem 2. Mai entfällt die Testpflicht an Niedersachsens Kitas und Schulen. Freiwillige Tests sind aber auch künftig möglich. Hierzu stellt das Land jedem Kind drei Testkits pro Woche zur Verfügung.

Seitens des Gesundheitsamtes gilt die dringende Empfehlung, das freiwillige Testen auch weiterhin fortzuführen, insbesondere, um vulnerable Personen im Umfeld des Kindes zu schützen.

Was tun bei einem positiven Testergebnis?

Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder sowie Personal mit positivem Schnelltestergebnis müssen zuhause bleiben und sich umgehend an ihre Hausarztpraxis wenden, um einen von den Krankenkassen bezahlten PCR-Test durchführen zu lassen. Zudem führen das Testzentrum in der Haagestraße, Lüneburg, und die Grapengießer Apotheke in Lüneburg, PCR-Tests durch. Weitere Informationen zu Corona-Tests finden Sie hier.

Meldung von positiven Testergebnissen an das Gesundheitsamt

Alle Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (Krippen und Kitas) melden positive PCR-Tests und positive Schnelltests einmal täglich an das Gesundheitsamt.

Es gilt keine Maskenpflicht mehr für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal an Schulen.

Die Verpflichtung, an Schulen eine Maske zu tragen, ist am 20. April durch das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes ausgelaufen. Sie darf von den Ländern nur noch eingeführt werden, wenn einzelne Regionen oder das gesamte Bundesland zum Hotspot erklärt wurden.

Es gilt jedoch auch weiterhin: Wer freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen möchte, kann dies sehr gerne tun.

In Bussen und Bahnen ist für Schülerinnen und Schüler ab sechs Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren müssen jedoch nur eine einfache medizinische Maske tragen, Jugendliche ab 14 Jahren sind zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet.

Was gilt für infizierte Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler?

Wenn Sie Symptome haben und einen PCR-Test durchführen lassen, müssen Sie sich in den Folgetagen isolieren. Die Pflicht zur Isolation endet, wenn ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt. Bei einem positiven PCR-Testergebnis müssen Sie sich weiterhin isolieren: Die Isolation endet, wenn Sie 48 Stunden symptomfrei sind, frühestens jedoch fünf Tage nach dem Abstrich für den PCR-Test.

Jedoch wird dringend empfohlen, nach Ablauf von fünf Tagen täglich eine Selbsttestung mit einem Antigen-Schnelltest durchzuführen und sich bis zu einem negativen Ergebnis freiwillig weiter zu isolieren.

Was gilt für Kontaktpersonen von infizierten Kita- und Schulkindern?

Seit dem 7. Mai müssen Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne

Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, Ihre Kontakte zu reduzieren und insbesondere vulnerable Personen zu schützen. Zudem ist es ratsam, in den fünf Tagen nach Kontakt mit der infizierten Person täglich einen Antigen-Schnelltest durchzuführen.

Die genauen Regelungen für die Isolation und Quarantäne können Sie den Grafiken der kompakten Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen entnehmen, siehe im Downloadbereich.

Präsenzunterricht

In den Schulen gilt der eingeschränkte Regelbetrieb (Szenario A) mit Präsenzpflicht. Ein automatischer Übergang in den Wechselunterricht (Szenario B) ist nicht mehr vorgesehen, auch generelle Regelungen zur Untersagung des Schulbesuchs gibt es nicht mehr. In Härtefällen können Kinder von der Präsenzpflicht befreit werden.

Klassenfahrten, Ausflüge und Schulveranstaltungen

Mehrtägige Schulfahrten und Schüleraustausche sind in Niedersachsen ab sofort wieder erlaubt. Beim Planen von Fahrten sind die Schulen vom Kultusministerium dazu aufgefordert, darauf zu achten, dass die Fahrten gegebenenfalls kurzfristig storniert werden können. Spezifische Hygiene- oder Abstandsregeln für Schulfahrten gibt es nicht.

Mehr Informationen rund um Schule und Corona

Ausführliche Informationen und alle Ministerbriefe an die Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie beim Niedersächsischen Kultusministerium.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg (ehemals Landesschulbehörde), telefonisch unter +49 4131 15-2222 oder per E-Mail an Service@rlsb-lg.niedersachsen.de.

Grundsätzlich findet die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb statt. Dabei müssen bestimmte Hygieneanforderungen beachtet werden.

Durchmischungen von Kita-Gruppen

Durchmischungen von Gruppen – zum Beispiel in den Randzeiten – sind generell
zulässig. Der Personaleinsatz sollte dokumentiert werden, um beim Auftreten eines Infektionsgeschehens die Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Gemeinschaftsräume und Außengelände können gruppenübergreifend genutzt werden. Die Aufnahme und Eingewöhnung von neuen Kindern in eine Gruppe ist möglich, sofern Plätze unbelegt sind. Der Träger kann in Abstimmung mit der Leitung einer Einrichtung auch im Regelbetrieb aufgrund des Infektionsschutzes die Durchmischung von Gruppen einschränken und das Personal den jeweiligen Gruppen fest zuweisen.

In Abhängigkeit des Infektionsgeschehens vor Ort kann es notwendig werden, dass der Betrieb eingeschränkt oder vom Gesundheitsamt untersagt werden muss. Ein eingeschränkter Regelbetrieb findet für alle Kinder unter verschärften Hygieneanforderungen statt.

Mehr Informationen rund um Kita und Corona

Fragen und Antworten zum Betrieb an Kindertageseinrichtungen sowie die Ministerbriefe an die Eltern finden Sie auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums sowie im Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung (siehe im Downloadbereich).

Impfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Die Ständige Impfkommission des Bundes (STIKO) spricht sich für Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ohne Einschränkungen aus. Aus Sicht der STIKO überwiegt auf Basis der aktuell vorliegenden quantitativen Daten bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Vorerkrankungen der Nutzen die Risiken der Impfung. Auch Boosterimpfungen für Kinder und Jugendliche werden von der STIKO empfohlen (Stand: 13.01.2022).

Impfungen für Kinder ab 5 Jahren

Für Kinder ab fünf Jahren gibt es seit Mitte Dezember 2021 Impfangebote im Landkreis.  Nach Ansicht der STIKO besteht für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren derzeit jedoch nur ein geringes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung. Nach abschließender Risiko-Nutzen-Abwägung hat die STIKO daher vorerst lediglich eine Indikationsimpfempfehlung und keine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 5- bis 11-Jährige ausgesprochen (Stand: 17. Dezember 2021).

Mehr Infos sowie aktuelle Impfangebote im Landkreis erfahren Sie auf dieser Seite: Corona-Impfung.

Als Infektionsschutzbehörde und Schulträger hat der Landkreis Lüneburg in allen Schulen Hygienemaßnahmen vorgenommen und passt diese kontinuierlich an das aktuelle Infektionsgeschehen und die geltenden Regelungen an. Sollten Quarantäne-Maßnahmen notwendig sein, werden die Eltern über das Gesundheitsamt beziehungsweise die Schule direkt informiert.

Folgende Leitfäden sind hierfür die Basis:

Das niedersächsische Kultusministerium stellt alle Leitfäden und Informationen für Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und Schulleitungen zum Thema Corona auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Zusätzlich finden Sie hier die Antworten auf die meistgestellten Fragen: FAQ-Schule in Corona-Zeiten.

Um Familien in Hansestadt und Landkreis bei der Bewältigung des Corona-Alltags zu unterstützen, bietet die Erziehungsberatungsstelle Lüneburg schnelle und unbürokratische Hilfe an. Sie ist montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr telefonisch unter +49 4131 26-1680 zu erreichen. Sollten die Mitarbeitenden gerade in einem Gespräch sein oder der Anruf geht außerhalb der Öffnungszeiten ein, kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Ein Rückruf folgt innerhalb eines Tages. Außerdem hat der Landkreis Lüneburg einen Ratgeber für Familien erstellt. Darin finden Sie hilfreiche Tipps, zum Beispiel zum Umgang mit Medien, Geschwisterstreit und Langeweile.  

Die Bundesregierung hat zusätzlich zu bestehenden Hilfsangeboten Maßnahmen beschlossen, um Familien zu unterstützen. Angebote zur finanziellen Entlastung sowie allgemeine Beratungsinformationen gibt es hier.

keine WarnstufeWarnstufe

Im Landkreis Lüneburg gilt bis zum 25. Februar 2022 die Warnstufe keine Warnstufe.

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