Kitas und Schulen

Freiwillige Tests zweimal pro Woche

  • An Schulen stellt das Land Niedersachsen jeder Schülerin und jedem Schüler zwei Antigen-Schnelltests pro Woche zur Testung auf freiwilliger Basis zur Verfügung.
  • Dasselbe gilt auch in Kitas für Kinder ab 3 Jahren bis zur Einschulung.

Seitens des Gesundheitsamtes gilt die dringende Empfehlung, das freiwillige Testen auch weiterhin fortzuführen, insbesondere, um vulnerable Personen im Umfeld des Kindes zu schützen.

Es gilt keine Maskenpflicht mehr für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal an Schulen.

Die Verpflichtung, an Schulen eine Maske zu tragen, ist im Frühjahr 2022 durch ein neues Infektionsschutzgesetz des Bundes ausgelaufen. Sie darf von den Ländern nur noch eingeführt werden, wenn einzelne Regionen oder das gesamte Bundesland zum Hotspot erklärt wurden.

Es gilt jedoch auch weiterhin: Wer freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen möchte, kann dies sehr gerne tun.

In Bussen und Bahnen ist für Schülerinnen und Schüler ab sechs Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren müssen jedoch nur eine einfache medizinische Maske tragen, Jugendliche ab 14 Jahren sind zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet.

Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder sowie Personal mit positivem Schnelltestergebnis müssen zuhause bleiben und sich umgehend an ihre Kinder- bzw. Hausarztpraxis wenden, um einen von den Krankenkassen bezahlten PCR-Test durchführen zu lassen.

Zudem bieten folgende Testzentren und Apotheken PCR-Tests an:

  • Testzentrum Haagestraße
    Fa. Secure + Med Lüneburg (BiP Dienstleistungen GmbH)
    Haagestraße 3, 21335 Lüneburg
    Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 11 Uhr bis 15:30 Uhr, ohne Terminvereinbarung
  • Kosmos-Apotheke
    Haagestraße 3a, 21335 Lüneburg
    Öffnungszeiten: Mo, Di, Do: 8 Uhr bis 16:30 Uhr, Mi und Fr: 8 Uhr bis 12 Uhr
    Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Öffnungszeiten an Feiertagen abweichen können.

  • Grapengießer Apotheke
    Grapengießerstraße 48, 21335 Lüneburg

    Bitte vereinbaren Sie online einen Termin.

Weitere Informationen zu Corona-Tests finden Sie hier.

Meldung von positiven Testergebnissen an das Gesundheitsamt

Alle Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (Krippen und Kitas) melden positive PCR-Tests und positive Schnelltests einmal täglich an das Gesundheitsamt.

Was gilt für infizierte Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler?

Bei Symptomen, wie Halsschmerzen, Schnupfen oder Fieber, oder einem positiven Schnelltestergebnis sollte unbedingt ein PCR-Test-Termin vereinbart werden. In den Tagen vor und nach dem PCR-Abstrich müssen die Kinder und Jugendlichen zuhause bleiben. Die Pflicht zur Isolation endet, wenn ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt. Bei einem positiven PCR-Testergebnis dauert die Isolation an, bis die Kinder oder Jugendlichen 48 Stunden lang symptomfrei sind, frühestens jedoch fünf Tage nach dem Tag des PCR-Testabstrichs.

Jedoch wird dringend empfohlen, nach Ablauf von fünf Tagen täglich eine Selbsttestung mit einem Antigen-Schnelltest durchzuführen und sich bis zu einem negativen Ergebnis freiwillig weiter zu isolieren.

Was gilt für Kontaktpersonen von infizierten Kita- und Schulkindern?

Kontaktpersonen müssen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nicht mehr in Quarantäne.

Menschen, die engen Kontakt zu Personen mit einer Corona-Infektion hatten, empfehlen wir jedoch dringend, im Umgang mit ihren Mitmenschen achtsam zu sein, Kontakte zu reduzieren und insbesondere vulnerable Personen zu schützen. Zudem ist es ratsam, in den fünf Tagen nach Kontakt mit der infizierten Person täglich einen Antigen-Schnelltest durchzuführen.

Die genauen Regelungen für die Isolation und Quarantäne können Sie den Grafiken der kompakten Absonderungsverordnung des Landes Niedersachsen entnehmen, siehe im Downloadbereich.

Präsenzunterricht

In den Schulen gilt der eingeschränkte Regelbetrieb (Szenario A) mit Präsenzpflicht. Ein automatischer Übergang in den Wechselunterricht (Szenario B) ist nicht mehr vorgesehen, auch generelle Regelungen zur Untersagung des Schulbesuchs gibt es nicht mehr. In Härtefällen können Kinder von der Präsenzpflicht befreit werden.

Klassenfahrten, Ausflüge und Schulveranstaltungen

Mehrtägige Schulfahrten und Schüleraustausche sind in Niedersachsen wieder erlaubt. Spezifische Hygiene- oder Abstandsregeln für Schulfahrten gibt es nicht.

Mehr Informationen rund um Schule und Corona

Ausführliche Informationen und alle Ministerbriefe an die Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie beim Niedersächsischen Kultusministerium.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg (ehemals Landesschulbehörde), telefonisch unter +49 4131 15-2222 oder per E-Mail an Service@rlsb-lg.niedersachsen.de.

Grundsätzlich findet die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb statt. Dabei müssen bestimmte Hygieneanforderungen beachtet werden.

Durchmischungen von Kita-Gruppen

Durchmischungen von Gruppen – zum Beispiel in den Randzeiten – sind generell
zulässig. Der Personaleinsatz sollte dokumentiert werden, um beim Auftreten eines Infektionsgeschehens die Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Gemeinschaftsräume und Außengelände können gruppenübergreifend genutzt werden. Die Aufnahme und Eingewöhnung von neuen Kindern in eine Gruppe ist möglich, sofern Plätze unbelegt sind. Der Träger kann in Abstimmung mit der Leitung einer Einrichtung auch im Regelbetrieb aufgrund des Infektionsschutzes die Durchmischung von Gruppen einschränken und das Personal den jeweiligen Gruppen fest zuweisen.

In Abhängigkeit des Infektionsgeschehens vor Ort kann es notwendig werden, dass der Betrieb eingeschränkt oder vom Gesundheitsamt untersagt werden muss. Ein eingeschränkter Regelbetrieb findet für alle Kinder unter verschärften Hygieneanforderungen statt.

Mehr Informationen rund um Kita und Corona

Fragen und Antworten zum Betrieb an Kindertageseinrichtungen sowie die Ministerbriefe an die Eltern finden Sie auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums sowie im Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung (siehe im Downloadbereich).

Impfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Die Ständige Impfkommission des Bundes (STIKO) spricht sich für Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ohne Einschränkungen aus. Auch das Boostern ist für Kinder in dieser Altersgruppe möglich.

Für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren empfiehlt die STIKO folgendes: Bei Kindern mit Vorerkrankungen rät die Kommission zu einer Grundimmunisierung mit zwei Impfstoffdosen sowie einer Boosterimpfung. Gesunde Kinder sollen eine Grundimmunisierung mit zwei Impfstoffdosen bekommen, wenn sich in deren Umfeld Personen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden. Allen anderen Kindern empfiehlt die STIKO zunächst nur eine COVID-19-Impfstoffdosis. (Stand: 8. August 2022).

Mehr Infos sowie aktuelle Impfangebote im Landkreis erfahren Sie im Kapitel Corona-Impfung.

Als Infektionsschutzbehörde und Schulträger hat der Landkreis Lüneburg in allen Schulen Hygienemaßnahmen vorgenommen und passt diese kontinuierlich an das aktuelle Infektionsgeschehen und die geltenden Regelungen an. Sollten Quarantäne-Maßnahmen notwendig sein, werden die Eltern über das Gesundheitsamt beziehungsweise die Schule direkt informiert.

Folgende Leitfäden sind hierfür die Basis:

Das niedersächsische Kultusministerium stellt alle Leitfäden und Informationen für Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und Schulleitungen zum Thema Corona auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Zusätzlich finden Sie hier die Antworten auf die meistgestellten Fragen: FAQ-Schule in Corona-Zeiten.

Um Familien in Hansestadt und Landkreis bei der Bewältigung des Corona-Alltags zu unterstützen, bietet die Erziehungsberatungsstelle Lüneburg schnelle und unbürokratische Hilfe an. Sie ist montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr telefonisch unter +49 4131 26-1680 zu erreichen. Sollten die Mitarbeitenden gerade in einem Gespräch sein oder der Anruf geht außerhalb der Öffnungszeiten ein, kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Ein Rückruf folgt innerhalb eines Tages. Außerdem hat der Landkreis Lüneburg einen Ratgeber für Familien erstellt. Darin finden Sie hilfreiche Tipps, zum Beispiel zum Umgang mit Medien, Geschwisterstreit und Langeweile.  

Die Bundesregierung hat zusätzlich zu bestehenden Hilfsangeboten Maßnahmen beschlossen, um Familien zu unterstützen. Angebote zur finanziellen Entlastung sowie allgemeine Beratungsinformationen gibt es hier.

keine WarnstufeWarnstufe

Im Landkreis Lüneburg gilt bis zum 25. Februar 2022 die Warnstufe keine Warnstufe.

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